Steuerstrafrecht

Ich vertrete meine Mandanten in Steuerstrafverfahren gegenüber den Bußgeld - und Strafsachenstelle und / oder Steuerfahndungsstelle der Finanzämter mit dem Schwerpunkt der Regulierung der Angelegenheit im finanzbehördlichen Verfahren, also im Wege der tatsächlichen Verständigung oder durch eine Selbstanzeige.

Das Steuerstrafrecht für Erben

 

Häufig brauchen Erben in Erbfällen mit steuerlicher Berührung einen Anwalt und wenden sich dann an mich. Hintergrund ist dabei, dass der Erblasser seinen steuerlichen Verpflichtungen in steuerstrafrechtlich vorwerfbarere Weise nicht nachgekommen ist. In diesen Fällen trifft die Erben bei Kenntnis oder Kennenmüssen eine Berichtigungspflicht, deren Verletzung ebenfalls steuerstrafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Ich, als Ihr Anwalt bereinige derartige, regelmäßig schwierige Fallkonstellationen sowohl im Hinblick auf die Steuern, als auch in Sachen Steuerstrafrecht.

Im Rahmen des Steuerstrafrechts befasse ich mich u.a. auch mit der drohenden Entdeckungsgefahr bei Steuerhinterziehung.

Sie können sich strafrechtlich zur Vertretung gegenüber der Steuerfahndung bei Annahme einer sog. Domizilgesellschaft durch die Finanzverwaltung an mich wenden. In diesen Fällen, die regelmäßig in der Schweiz und in Liechtenstein auftreten, versucht die Finanzbehörde, die Ergebnisse der angeblichen Briefkastenfirma sowohl steuerlich, als auch steuerstrafrechtlich unmittelbar den Betroffenen zuzurechnen. Gerade in diesen Fällen, die aufgrund der Auslandsberührung für die Finanzbehörden kaum erschöpfend ermittelt werden können, bin ich in der Lage, Sie strafrechtlich besonders effektiv zu vertreten.

Immer wieder werden wir von unseren Mandanten während einer laufenden Betriebsprüfung eingeschaltet. Gelegentlich hegen die Betriebsprüfer im Laufe einer Betriebsprüfung einen steuerstrafrechtlichen Verdacht und geben diesen dem Betroffenen bekannt. Damit ändert sich die Rechtsstellung des Betroffenen, der nun einer steuerstrafrechtlichen Beratung / Vertretung bedarf.

Häufig werde ich auch von Steuerberatern und Rechtsanwälten eingeschaltet, die ausbildungsbedingt wenig Erfahrung und Kenntnisse bei steuerstrafrechtlichen Vertretungen aufweisen. Darüber hinaus kann eine gleichzeitige Vertretung in den steuerlichen und steuerstrafrechtlichen Angelegenheiten mit den steuerlichen Pflichten eines Steuerberaters unvereinbar sein.

Bereits Anfang der 90-er Jahre habe ich zahlreiche Mandanten in sog. Bankenverfahren betreut. Diese Verfahren betrafen Geld - oder Wertpapiertransfers ins Ausland in der Regel zur Vermeidung des Einbehalts der Zinsabschlagsteuer ab 1993.

Auch in Verwaltungsverfahren (Einspruchsverfahren) und vor den Finanzgerichten kann ich als Rechtsanwalt für Sie tätig werden.

Ich achte bei der Vertretung auf die Milderung der steuerlichen Folgen, auch wenn ein Steuerstrafverfahren eingeleitet oder eine Selbstanzeige abgegeben wurde. Naturgemäß schlägt ein Erfolg bei der Durchsetzung einer niedrigeren Steuer unmittelbar auf das Steuerstrafverfahren durch.

Mehr Informationen zum Steuerstrafrecht

 

Als Steuerberater und Fachanwalt für Steuerrecht kann ich Ihnen daher alle wichtigen und aktuellen Informationen zum Strafrecht vermitteln. Gerne können Sie mich für eine Beratung zum Strafrecht bzw. Steuerstrafrecht kontaktieren!

Domizilgesellschaft

Die Steuerverwaltung ist mit der Annahme von Domizilgesellschaften nicht zurückhaltend. Allein die Erfassung einer Gesellschaft als Briefkastenfirma beim Bundesamt für Finanzen führt dazu, dass der Steuerpflichtige aus Sicht der Finanzverwaltung als Treugeber anzusehen ist. Tatsächlich wirke ich aber darauf hin, dass im Einzelfall geprüft wird, ob diese Annahme tatsächlich zutrifft. Dies kann und muss anhand der verfügbaren Geschäftsunterlagen der Gesellschaft, sowie anhand der verfügbaren Verträge, Vollmachten eruiert werden.

Vertretungen gegenüber der Steuerfahndung bei Annahme einer sog. Domizilgesellschaft durch die Finanzverwaltung sind häufig umfangreich, aber für meine Mandanten in aller Regel sehr effektiv. Zwar versucht in diesen Fällen, die aktuell überwiegend in der Schweiz und in Liechtensein auftreten, die Finanzbehörde, die Ergebnisse der angeblichen Briefkastenfirma sowohl steuerlich, als auch steuerstrafrechtlich unmittelber den Betroffenen zuzurechnen. Gerade aufgrund der Auslandsberührung können die Sachverhalte von den Finanzbehörden kaum erschöpfend ermittelt werden. Tatsächliche Verständigungen sind daher von allen Seiten angestrebt und wünschenswert.

 

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Bei laufender Betriebsprüfung

Im Laufe einer Betriebsprüfung kann es vorkommen, dass der Betriebsprüfer zur Auffassung gelangt, dass sich der Verdacht der Steuerhinterziehung ergibt.

Der Finanzbeamte ist dann verpflichtet, den sich ergebenden Verdacht gegenüber dem Betroffenen bekannt zu geben. Damit ändert sich die Rechtsstellung des Betroffenen, der nun die Stellung eines Beschuldigten im Strafverfahren hat.

Damit verändern sich die steuerlichen Verpflichtungen gravierend. Der Steuerpflichtige ist in weiten Teilen nicht mehr verpflichtet, an der Aufklärung des steuerlichen Sachverhalts mitzuwirken, sofern er sich damit selbst belastet.

Auch in dieser Fallkonstellation gilt es zunächst, in aller Entschiedenheit darauf hinzuwirken, dass auch tatsächlich nur die tatsächlich entstandene Steuer festgesetzt wird. Je niedriger sich die ergebende Nachzahlung darstellt, desto günstiger stellt sich dies selbstredend für das Steuerstrafverfahren dar.

 

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Bankenverfahren

Zahlreiche Betreuungen und Abwicklungen von sog. Bankenverfahren, also Geld - oder Wertpapiertransfers ins benachbarte Ausland in der Regel zur Vermeidung des Einbehalts der Zinsabschlagsteuer ab 1993. Verfolgung und gerichtliche Durchsetzung von Steueransprüchen im Verwaltungsverfahren (Einspruchsverfahren) und vor den Finanzgerichten.

 

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